Gemäß den Vorgaben der Bundes- und Landesregierung ist der stationäre Kfz-Handel ab dem 16.12.2020 bis auf Weiteres untersagt. Somit müssen wir unseren Showroom und die Fahrzeugausstellung bis auf Weiteres sperren. Der kontaktlose Onlinehandel ist weiterhin möglich.

Die Verkaufsberatung werden wir in dieser Zeit in der gewohnten Qualität telefonisch oder per E-Mail sicherstellen.

Unsere Werkstatt und der Ersatzteilverkauf bleiben bis auf Weiteres geöffnet!
Sie erreichen uns für Rückfragen und Auskünfte unter: 
+49 69-40 58 81-0 oder info@porsche-frankfurt.de

Wir bitten um Ihr Verständnis! 

Ihr Team vom
Porsche Zentrum Frankfurt

Wie alles 1884 begann. Die Anfänge bis 1948

Am 20. April 1884 wurde unser Firmengründer Otto Glöckler im schwäbischen Neckarsulm geboren und begann, wie viele andere erfolgreiche Motorsportler dieser Pioniergeneration, seine Laufbahn als Radrennfahrer. Schon um die Jahrhundertwende kam Otto Glöckler beim damals berühmten Königsrennen zu einem dritten Platz. Der damalige Fahrrad- und Motorradhersteller NSU erkannte früh sein Talent und stattete ihn mit einem Werksmotorrad aus, mit dem er viele Gesamtsiege und Klassenerfolge feierte. Im Jahre 1911 übertrug man ihm die Leitung des Außendienstes in Frankfurt am Main. In seiner neuen Heimatstadt eröffnete Otto Glöckler 1919 einen Fahrrad- und Motorradhandel, zu dem kurze Zeit später die Vertretung der Automobilfabrik Hanomag hinzukam.

Sein Sohn Walter Glöckler erblickte am 15. Dezember 1908 in Frankfurt am Main das Licht der Welt und erbte die Liebe zum Motorsport von seinem Vater. Walter Glöckler gewann im Alter von 19 Jahren das Nürburgring-Eröffnungsrennen im Jahre 1927 in der Viertelliter-Klasse mit einem NSU-Motorrad. Da sich die Akzente in der Firma seines Vaters vom motorgetriebenen Zweirad zum Automobil immer stärker verschoben, vollzog sich Walter Glöcklers Wechsel vom Rennmotorrad zum Wettbewerbsautomobil nahezu zwangsläufig.

Die Liste der Siege und vorderen Plätze, die Walter Glöckler am Steuer von Hanomag-Sportwagen errang, ist lang. 1937 wurde er zusammen mit seinem Freund Fritz Sittig Enno Werner Freiherr von Hanstein, vielen besser bekannt als Huschke von Hanstein, dem späteren Rennleiter von Porsche, mit einem Hanomag  1,5 l auf der Marokko-Rallye nach fast 5.000 km strapaziöser und abenteuerlicher Reise internationaler Klassensieger.

Weitere Klassensiege im gleichen Jahr folgten bei den Langstreckenrennen Lüttich-Rom-Lüttich, Bodensee-Balaton und beim Großen Bergpreis von Deutschland in Freiburg.

Nachdem er im zweiten Weltkrieg als Soldat eingezogen wurde, fand er bei seiner Rückkehr nach Frankfurt im Jahre 1945 nur noch Trümmer vor. Nachdem Wideraufbau des Betriebes zählte die nun mit Volkswagen fest verbundene Firma im Jahre 1948 fast 100 Mitarbeiter. Parallel zum Wiederaufbau und Ausbau des Betriebes erkannte Walter Glöckler die enormen Wachstumspotenziale des Automobils aber auch des Rennsports, der langsam wieder zum Leben erwachte.